12.12.2021

Was macht eine gute Kuscheldecke aus?

Sie sind unverzichtbar, wenn es um das gemütliche Sitzen auf dem Sofa geht: Kuscheldecken. Wenn die Qualität stimmt und sie richtig gepflegt werden, sind sie eine tolle Investition für viele Jahre. Doch aus welchen Materialien bestehen die meisten Kuscheldecken heute eigentlich und was sorgt dafür, dass sie weich bleiben und lange gut aussehen?

Immer pflegeleichter

Früher musste eine wirklich gute Decke aus Schurwolle, Merinowolle oder sogar Kaschmir sein. Und natürlich sind Decken aus echter Wolle unbestreitbar warm und kuschelig. Aufgrund der Pflegeleichtigkeit und der hervorragenden Nutzqualitäten werden die meisten Kuscheldecken heute jedoch aus einem Baumwollgemisch hergestellt. Diese Materialien werden zum einen von den meisten Menschen besser vertragen (Tierwolle löst bei empfindlichen Menschen oft Juckreiz und Allergien aus). Zum anderen stehen sie den Echtwoll-Decken in der Qualität nicht mehr nach: Sie sind griffig weich, wärmen hervorragend, behalten Farbe und Form und sind dazu extrem pflegeleicht. Die Zeit auf dem Sofa oder vor dem Kamin wird damit (pflege-)leicht zu einem echten Vergnügen.

Polyester, Polyacryl und Baumwolle

Die guten Kuscheldecken von heute sind größtenteils aus den Materialien Polyester, Polyamid und Baumwolle hergestellt und hochwertig verarbeitet. Natürlich gibt es auch hier Qualitätsunterschiede in Herstellung und Verarbeitung. Polyester und Polyacryl sind synthetische Fasern, die wegen ihrer vielen positiven Eigenschaften vor allem für Textilien verwendet werden. Sie sind reißfest, elastisch und dehnbar und verleihen den Wohndecken damit Stabilität und gleichzeitig Elastizität. Die klassische Baumwolle kommt bereits seit Jahrhunderten für die Herstellung von Kleidung und Wohntextilien aller Art zum Einsatz. Das Naturmaterial überzeugt durch seine weichen und pflegeleichten Eigenschaften und liegt angenehm auch auf empfindlicher Haut.

Leicht zu reinigen

Im Gegensatz zu früheren Modellen lassen sich die Kuscheldecken von heute ohne großen Aufwand in der Waschmaschine reinigen. Früher mussten die Schurwolldecken usw. aufwendig per Hand gewaschen oder zumindest gebürstet werden. Hatten die Kinder abends mit dem Schokonikolaus gekleckert, war oft viel Arbeit und Trockenzeit nötig. Hochwertige moderne Modelle sind farbecht und formstabil und können im Wollwaschgang oder Pflegeleichtprogramm gewaschen werden. Gebügelt werden müssen Decken nicht.

Kuscheldecke als Dekoelement

Viele Menschen lassen übrigens heute im Gegensatz zu früher ihre Kuscheldecke schön gefaltet auf dem Sofa liegen. Die Dessins sind so hübsch, dass schön arrangierte Decken mindestens genauso zum Hygge-Effekt beitragen wie stylishe Dekokissen. Sogenannte Doubleface-Decken (mit zwei verschiedenen Seiten) können sogar je nach Oberseite zwei unterschiedliche Farbtupfer für die heimische Couch liefern. Außerdem hat man sie so im Falle des Falles ganz leicht zur Hand…

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